Zweidler 1. August Komitee

Helferreise 2019 Marbach Egg

Unsere diesjährige Helferreise führte uns durchs urchige Emmental nach Marbach im Entlebuch. Am frühen Samstagmorgen machten wir uns alle gut gelaunt und bei etwas garstigem Wetter auf den Weg. Nach ca. einer Stunde Fahrzeit in einem sehr geräumigen, doppelstöckigen Hesscar war die erste Mahlzeit, in Form von Kaffee und Gipfelli im Café Knaus in Oensingen, angesagt. 

Danach führte unsere gemütliche Car-Fahrt via Langenthal und Langnau, vorbei an wunderschöner Landschaft, zur Bergkäserei Marbach, welche sich auf die Produktion von Büffelmozzarella spezialisiert hat. Nach einer kurzweiligen Vorstellung seines Betriebes durch den Patron höchst persönlich, kamen wir bei einem Glas Weisswein in den Genuss einer Käsedegustation. Natürlich durfte bei vielen auch der obligate Einkauf im dazugehörigen Hofladen nicht fehlen.

Gestärkt durch den exzellenten Apéro ging es weiter zur Gondelstation der Marbach Egg Bahn, die extra für uns den Betrieb öffnete; welch eine Ehre. Leider wurde uns, oben angekommen, eine schöne Aussicht über die Berner und Walliser Alpen verwehrt. Dafür fanden wir eine heimelige Bergbeiz mit feiner Verpflegung. Wie könnte es auch passender sein für eine Alp, genossen wir eine üppige Portion Älpler-Magronen und ein typisches "Kemmeriboden Merängge". Mhhhh so fein, ein paar von uns waren dem platzen nahe.

Wieder zurück im Tal angekommen, besuchten wir einen Wasserbüffel-Bauer. Auf eine sehr spannende und witzige Art erzählte uns dieser in breitem Emmentaler-Dialekt einige Anekdoten über die Zusammenarbeit mit diesen sturen Wildtieren. Viel Geduld und Fügung seien der Schlüssel zum Erfolg, hat dieser gemeint. Mittlerweile hat es begonnen, stark zu regnen.

Etwas nass, unterkühlt und mit Büffelduft in der Nase, stiegen wir in den Bus zurück Richtung Zweidlen. Da ja Zeit für "Zvieri" war, hielten wir noch für einen kurzen Boxenstopp bei der Kambly. Unser Aufenthalt in diesem Schlaraffenland war leider nur auf 30 Minuten begrenzt. Also mussten wir zügig hamstern, damit wir all die feinen Guetzli probieren konnten.         

Danach ging es dann aber wirklich zurück ins Zürcher Unterland. Etwas Müde von den vielen Eindrücken, oder von den guten Speisen, war es ziemlich ruhig auf der Rückfahrt durchs Entlebuch.

Zu Guter Letzt, wieder in der Umgebung angekommen, hielten wir noch in Sünikon in der "Wirtschaft zum Gwölb" für unser Nachtessen. Um 22:30 Uhr war dann auch der letzte satt und wir beendeten diesen super Ausflug, wie könnte es auch anders sein, mit einer Car-Fahrt nach Hometown Zweidlen.

Im Namen der ganzen Reisegruppe möchten wir uns ganz herzlich bei der Familie Frei bedanken, welche diese super Reise organisiert hat. Kulinarisch blieben keine Wünsche offen ;-)

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